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Mrz 18

Künstliche Befruchtung – wie funktioniert das?

Copyright: Dollar Photo Club

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Es ist die natürlichste Sache der Welt – Kinderkriegen. Doch immer mehr Paare sind ungewollt kinderlos. Wenn das ersehnte Babyglück ausbleibt und alle Möglichkeiten ausgeschöpft sind, bleibt ihnen das was auf natürlichem Wege nicht funktioniert hat, durch einen medizinischen Eingriff möglich zu machen – die künstliche Befruchtung.


Manche Paare warten längere Zeit mit dem Kinderkriegen, die Zeit sei noch nicht reif, der Job geht vor, ein geregeltes Leben, erst dann kann Nachwuchs kommen. Dann sind die Partner endlich bereit für ein Baby, aber Monate vergehen und es klappt nicht. Was dann folgt sind ärztliche Untersuchungen um die Ursache für die Kinderlosigkeit herauszufinden. Woran liegt es, dass das Wunschbaby so lange auf sich warten lässt? Wenn eine Zeugungsunfähigkeit festgestellt wird und der Kinderwunsch somit nicht auf natürlichem Wege erreichbar ist, bleibt vielen Paaren als letzte Chance auf eine Schwangerschaft die künstliche Befruchtung. Es gibt verschiedene Methoden der künstlichen Befruchtung. Welche von ihnen für ein Paar in Frage kommt und die größte Chance auf eine Schwangerschaft bietet, hängt von vielen Faktoren ab, die im Vorfeld erläutert werden müssen. Die am häufigsten angewandten Behandlungsmethoden sind:

-          Die IUI (Intrauterine Insemination) diese Methode wird meist bei beeinträchtigter Spermienqualität angewendet. Ausgewählte Spermien werden unmittelbar in den Gebärmutterkörper gespritzt.

 

-          Die IVF (In-Vitro-Fertilisation) bei dieser Methode bekommt die Patientin Hormonmittel zur Stimulierung des Eisprungs, als nächstes wird die Eizelle aus dem Eierstock entnommen um ausserhalb des weiblichen Körpers mit dem Spermium vereint zu werden. Auf diese Weise entstehen Embryonen. Bis zu drei solcher befruchteter Eizellen werden dann in die Gebärmutter der Frau eingesetzt. So kann es auch z.B. zu Zwillingen bei einer künstlichen Befruchtung kommen.

 

-          Die IMSI – wenn die Samenqualität beeinträchtigt ist, kann mit dieser Methode unter dem Mikroskop eine 6000-8000-fache Vergrößerung dazu dienen, solche Spermien auszuwählen, mit denen es zur Befruchtung kommen könnte.

All diese Behandlungsmethoden bedeuten Kosten, die nicht gering ausfallen, denn eine 100%-tige Sicherheit, dass es zur Schwangerschaft kommt gibt es nicht. Oft bedarf es mehrerer Eingriffe damit es zum erwünschten Erfolg kommt. Auch müssen Paare bestimmte Voraussetzungen erfüllen damit eine künstliche Befruchtung für sie in Frage kommt. Wer übernimmt also die Kosten einer künstlichen Befruchtung wenn der Wunsch nach einem Baby auf natürlichem Wege nicht zu erfüllen ist? In der Regel tragen gesetzliche Krankenkassen nicht alle Kosten einer solchen Behandlung. Sie beteiligen sich mit 50% der Kosten und nur an drei Versuchen. Doch viele Krankenkassen denken um, es gibt Krankenkassen, die auch 100% der Kosten übernehmen und solche die Zuschüsse in verschiedener Höhe anbieten. Die Voraussetzung bleibt jedoch meistens gleich. Für die Kostenübernahme einer Krankenkasse müssen Mann und Frau miteinander verheiratet sein. Beide müssen mindestens 25 Jahre alt sein und die Frau darf das 40. Lebensjahr nicht vollendet haben, der Mann das 50. Denn ab einem bestimmten Alter sind die Erfolgschancen einer künstlichen Befruchtung eher gering. Ausgeschlossen aus der Kostenübernahme sind Fremdsamenspenden, es müssen eigene Eizellen und Samenzellen verwendet werden damit die Krankenkasse sich an den Kosten beteiligt. Im Falle von privaten Krankenkassen kommt es natürlich auf den abgeschlossenen Vertrag an, jedoch richten sie sich nach ähnlichen Kriterien wie die gesetzlichen Krankenkassen. Eine gute Möglichkeit ist die Behandlung in anderen EU-Staaten, denn auch in diesem Fall werden von den Krankenkassen Leistungen erstattet, die in Deutschland erstattungsfähig sind.

Eine der europaweit führenden Kliniken, die sich auf verschiedene Methoden der künstlichen Befruchtung spezialisiert hat, ist die Klinik InviMed. Hervorragende Spezialisten (Gynäkologen, Embryologen, Urologen, Andrologen, Endokrinologen und Psychologen) verhelfen schon seit mehr als 13 Jahren den Kinderwusch ihrer Patienten zu erfüllen. Die hohe Qualität der Dienstleistungen und Erfahrung der Mitarbeiter führt zu einer hohen Erfolgsquote.

Quellen:

Wiki

Uni Bonn

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