Bett:  Deutsche sind sehr experimentierfreudig

 

Sind eigentlich alle Deutsche sind prüde und langweilig im Bett? Weit gefehlt, ist hier die richtige Antwort auf diese Frage! Die Online Community JOYclub.de  hat eine repräsentative Online Umfrage, mit über 5000 Teilnehmern,  im Bezug auf das Sexualverhalten der Deutschen und ihren beliebtesten Stellungen durchgeführt und kürzlich veröffentlicht. Laut dieser Umfrage sind wir Deutsche im Bett sehr experimentfreudig, kreativ  und das Gegenteil von langweilig. Mindestens zwei bis drei Stellungen während des Liebesaktes seien bundesweit die Norm. Knapp 69 Prozent fanden Sex ohne Stellungswechsel langweilig und waren der Ansicht, dass es beim "Ausprobieren" keine Grenzen geben sollte. Die Beste Bewertung, bei den beliebtesten Stellungen bekam Doggy Style mit 31 Prozent, gefolgt von der Reiterstellung, 16 Prozent. Die Missionarsstellung erlangte immerhin 9 Prozent einen ansehnlichen dritten Platz. Die „Liebesschaukel“  schnitt mit einem Ergebnis mit 0 Prozent sehr miserabel ab.

Bei Alters- oder Geschlechtsgruppen kaum Unterschiede

Das besondere ist, dass es bei der Wahl der besten Stellungen zwischen den Alters- und Geschlechtsgruppen kaum Unterschiede gibt, sehr wohl aber bei verschiedenen Regionen in Deutschland.  Zwölf Prozent der Bremer Liebespaare reicht in einem Liebesakt eine einzige Stellung, im Gegensatz zu Hamburg wo sich nur vier Prozent mit einer Stellung zufrieden geben würden. Viele Hamburger würden sogar 4 bis 10 Stellungen beim Akt anwenden.

Im Nachfolgenden folgen einige Details zu den einzelnen Fragen bei der Umfrage:

Welche Stellungen haben die deutschen bisher ausprobiert?

Bei dieser Frage steht wieder Doggy Style an der Spitze, Blowjob und die Missionarsstellungfolgen auf Platz zwei und Drei. Auf Platz vier kommt die Reiterstellung.

Wie viele Stellungswechsel haben die deutschen pro Sexakt?

62 % der Männer und 63% der Frauen stimmten für „mit zwei bis drei Stellungen pro Liebesakt“. Auf Bundeslandebene ist hier Spitzenreiter Brandenburg, zusammen mit  Mecklenburg-Vorpommern und dem Saarland mit jeweils 68 Prozent , gefolgt von Schleswig-Holstein mit 67 Prozent und Thüringen mit 65 Prozent. Schlusslicht ist Bremen mit 51 Prozent. Achtzehn Prozent der Befragten gaben an  vier bis Zehn Stellungen auszuprobieren und nur ein Prozent für mehr als Zehn Stellungen pro Geschlechtsakt. Spitzenreiter bei Vier bis zehn Stellungswechsel pro Sexakt ist mit 25 % Hamburg, Schlusslicht ist hier mit 12 Prozent zwölf Prozent das Bundesland Sachsen-Anhalt.

Sind Stellungswechsel beim Sex wichtig?

Hier antworteten 59 Prozent der Befragten mit  „Ja, ohne ist es langweilig“. (Frauen: 57 Prozent; Männer: 60 Prozent). 35 Prozent stimmen ab für: Nein, für guten Sex sind Stellungswechsel nicht nötig (Frauen: 37 Prozent; Männer: 34 Prozent) und Fünf Prozent hatten keine Meinung dazu.

Auf die Frage ob man alles Ausprobieren müsste, befürworteten dieses knapp 66 Prozent die Thüringer, gefolgt von Sachsen mit 64 Prozent, Bayern und Sachsen-Anhalt mit 63 Prozent, sowie Rheinland-Pfalz mit 62 %. Schlußlicht bei dieser Frage war wieder Bremen mit 47 Prozent.

Außerdem zeigt die Umfrage, dass auch Frauen gerne die Zügel an die Hand nehmen und den Geschlechtsakt anführen.