Klinische Pharmazie: Compliance Fragen und Antworten

1). Durch welchen anderen Begriff wird die Compliance zunehmend ersetzt? 

Adherence (WHO):
- Ersetzt immer weiter den Begriff der Compliance (Therapietreue)
- Bedeutet Therapietreue und den aktiven Einbezug des Patienten

 

2)Grundlagen Antibiotikatherapie:

Eine Superinfektion ist eine Infektion mit einem weiteren Keim, die sich auf eine bestehende primäre Infektion aufsetzt

 Gram(+)- Bakterien:

Beispiel:

  • Staphylokokken
  • Streptokokken
  • Pneumokokken
  • Clostridien

haben eine dicke Mureinschicht und färben sich nach der Gram-Färbung blau.

Gram (-)-Bakterien

Beispiel:

  • E.coli
  • Neisserien etc.
  • Helicobacter
  • Pseudomonas
  • Borellien
  • Camphylobacter

haben eine dünne Mureinschicht und färben sich nach der Gram-Färbung rot.

 Das Vermehrte auftreten resistenter Bakterienstämme: VRE, MRSA   und die Zunahme viraler Erkrankungen und Pilzinfektionen sind die derzeitigen Probleme der Antibiotikatherapie.


 

Welche Antibiotika darf man während der Schwangerschaft einsetzen?

-          Penicilline (Vorsicht: Allergien)

-          Clindamycin

-          Cephalosporine

-          Erythromycin

 

Was sind die Aufgaben des  Lipoproteins HDL?

HDL: Entfernung von Cholesterin aus Zellen und Transport zur Leber

 

Was sind die Ursachen und Folgen einer Hypokaliämie ?

Hypokaliämie Ursachen: Erhöhte Kaliumausscheidung oder verringerte Kaliumzufuhr  Symptome: Arrhythmien, Parästhesien, Krämpfe

 

Ernährungstherapie:

Auch die Ernährungstherapie ist ein fester Bestandteil in der Klinischen Pharmazie

Unter Wasting versteht man Schwund, z.B.: bei AIDS Patienten. Bei Gewichtsverlust von mehr als 10% ohne vorheriger Kachexie.Kachexie bedeutet ein allgemeiner schlechter Zustand durch verminderte Energieaufnahme.

Klinisch Relevant ist die Ernährung bei Metabolischen Syndrom oder Diabetes hier ist es nötig, bzw. bei Diabetes Typ II das Mittel der ersten Wahl die Ernährung umzustellen. Zum Beispiel: Abnehmen mit Gemüse diät und Sportlichen Aktivitäten.

 

 

Quellen:

Wikipedia

Uni Bonn Referart