Der vorzeitige Samenerguss, in der Fachsprache wird dieses Phänomen auch Ejaculatio praecox genannt, gehört zu den am häufigsten auftretenden Potenzproblemen bei Männern. Sehr häufig tritt dieses Problem bei Männern im Alter ab 40 auf, doch mitunter leiden auch jüngere Männer daran. Darüber hinaus ist ein vorzeitiger Samenerguss bei sehr jungen Männern, die ihre ersten Erfahrungen sammeln, nichts Ungewöhnliches. Glücklicherweise steht der vorzeitige Samenerguss in der Regel nicht mit einer erektilen Dysfunktion in Zusammenhang, denn eine Fähigkeit, die Erektion herzustellen, ist gegeben. Auch ist „vorzeitig“ nicht genau definiert. Während eine Zeitdauer von zwei bis drei Minuten für einige Männer durchaus normal ist, könnte dies für andere eine vorzeitige Beendigung des Sexualaktes bedeuten.

Die medizinische Definition des Ejaculatio praecox

In der Medizin hat man den vorzeitigen Samenerguss definiert. Sollte die Ejakulation vor der Einführung des Penis oder innerhalb einer Minute nach Beginn des Geschlechtsaktes erfolgen, spricht man von vorzeitigem Samenerguss. Darüber hinaus muss gegeben sein, dass der Betroffene den Zeitpunkt des Samenergusses kaum oder gar nicht kontrollieren kann. In der Medizin wird weiterhin zwischen der primären und sekundären Ejaculatio praecox gesprochen. Bei der primären Form besteht das Problem bereits ab dem Zeitpunkt des Beginns der sexuellen Aktivität, während es sich im anderen Fall um eine vorübergehende Erscheinung handeln kann.

Mögliche Ursachen des Ejaculatio praecox

Lange Zeit sind Mediziner von psychischen Ursachen ausgegangen. Doch nun ist man zu der Erkenntnis gelangt, dass auch neurobiologische Ursachen vorliegen könnten, die unter Umständen medikamentös behandelt werden müssen. Ursächlich können Störungen sein, die die Weiterleitung von Nervensignalen behindern. Auch sind unentdeckte Erkrankungen mögliche Ursachen. Dazu zählen beispielsweise Entzündungen der Prostata oder Fehlfunktionen der Schilddrüse. Es ist also notwendig, auf jeden Fall den Arzt aufzusuchen, um diese Ursachen ausschließen zu können.

Behandlung von vorzeitigem Samenerguss

Bei Problemen im Bett sollte der Betroffene zuerst das offene Gespräch mit der Partnerin oder dem Partner suchen. Dies ist notwendig, um Missverständnisse auszuräumen und Problemen in der Partnerschaft vorzubeugen, denn schließlich ist „Mann“ nicht mehr in der Lage, den Partner zu befriedigen. Für den Betroffenen selbst bedeutet dies eine Minderung des Leistungsdrucks, unter dem er stehen könnte. Der zweite Schritt ist ein Besuch beim Hausarzt oder Urologen, der mögliche körperliche Ursachen aufdeckt, etwa eine Fehlfunktion der Schilddrüse, die sehr häufig für Potenzprobleme ursächlich ist.

Priligy zur Behandlung von vorzeitigem Samenerguss

Können psychische und oben erwähnte körperliche Ursachen weitgehend ausgeschlossen werden, ist die Behandlung mit dem Präparat Priligy möglich. Priligy enthält den Wirkstoff Dapoxetin und zählt zu den sogenannten selektiven Serotin-Wiederaufnahmehemmern (SSRI). Der Botenstoff Serotonin spielt eine wichtige Rolle beim Sexualakt, denn er steuert die Erektion, den Orgasmus und die Ejakulation. Bei der Einnahme von Priligy wird, wie der Name bereits sagt, die Wiederaufnahme von Serotonin gehemmt, der Serotonin-Spiegel bleibt demnach hoch und der Körper des Mannes erhält kein vorzeitiges Signal, zum Höhepunkt zu kommen. Das bedeutet, dass die Zeit, bis die Ejakulation erfolgt, verlängert wird. Es liegen zwar keine absoluten Zahlen vor, um wie viele Minuten der Sexualakt verlängert werden kann, nachdem Priligy eingenommen worden ist, doch in Studien kamen Wissenschaftler zu dem Ergebnis, dass es sich um eine Zeitverlängerung um das Drei- bis Vierfache handeln dürfte. Letztendlich spielt das subjektive Empfinden des Betroffenen eine ausschlaggebende Rolle.

Die Einnahme von Priligy

Wie bei Viagra und Cialis handelt es sich auch bei Priligy um ein Präparat, das anwendungsorientiert eingenommen werden muss. Die gewünschte Wirkung tritt etwa drei bis vier Stunden nach der Einnahme der Tablette ein. Das bedeutet, der Betroffene muss recht gut planen können.

Wer kann Priligy einnehmen?

Bei dem Präparat Priligy handelt es sich um ein verschreibungspflichtiges Medikament. Das heißt, der behandelnde Arzt muss ein Rezept ausstellen, nachdem die Behandlung mit Priligy indiziert erscheint. In der Regel können gesunde Männer im Alter zwischen 18 und 65 Priligy erhalten. Bei der Anwendung ist den Anweisungen des Mediziners oder des Apothekers Folge zu leisten. Das gilt insbesondere dann, wenn der Betroffene eine Erhöhung der empfohlenen Dosis als angemessen betrachtet, da die gewünschte Wirkung nicht erreicht wurde oder gänzlich ausbleibt.

Nebenwirkungen von Priligy

Wie bei allen anderen Präparaten kann es auch bei der Einnahme von Priligy zu Nebenerscheinungen kommen. Dazu gehören krampfartige Anfälle, Ohnmacht, Stimmungsschwankungen oder Übelkeit. In diesem Falle sollte die Einnahme von Priligy sofort abgebrochen und der Arzt aufgesucht werden.

Weitere Nebenwirkungen können Schlafstörungen, Bluthochdruck, Schwitzen oder Hitzewallungen, Magenschmerzen, eine nasale Verengung oder Durchfall sein. Einige Männer nehmen auch Mundtrockenheit wahr und äußern gar ein vermindertes Interesse an Sex.

In einigen Fällen sollte von der Einnahme von Priligy gänzlich abgesehen werden. Sollte eine Allergie gegen Dapoxetin oder weiteren Bestandteilen des Präparats festgestellt worden sein, kann Priligy nicht eingenommen werden. Weitere gesundheitliche Probleme, die die Einnahme von Priligy verbieten, sind Herzerkrankungen, Depressionen oder Lebererkrankungen.

Wo kann man Priligy online kaufen ohne Rezept ?

Priligy ist verschreibungspflichtig. Das bedeutet, dass das Präparat nicht ohne Rezept verkauft werden darf. Dies gilt auch für Online Apotheken. Das bedeutet, das Rezept muss per Post an die Online Apotheke geschickt werden, um das Präparat erhalten zu können. Hierbei sei gesagt, dass man vom Kauf von Priligy ohne Rezept absehen sollte, da es sich hierbei in der Regel um unseriöse Angebote handelt. Der Kunde macht sich damit nicht nur strafbar, sondern läuft auch Gefahr, gefälschte Präparate zu erhalten, die am Ende der Gesundheit schaden könnten.

Wer auf den Besuch bei seinem Hausarzt oder Urologen verzichten möchte, weil ihm die Angelegenheit vielleicht peinlich ist oder weil einfach nur die Zeit fehlt, ist es möglich, das gewünschte Rezept für Priligy auch in einer Online Klinik zu erhalten. Bereits zahlreiche Kunden wissen die Vorzüge der Online Kliniken zu schätzen. Man meldet sich an und muss anschließend einen Online Fragebogen ausfüllen. Dort vermerkt der Kunde unter anderem, welches Problem er hat und was für ein Präparat er sich wünscht. Ein Mediziner wertet diesen Fragebogen anschließend aus und sendet dem Kunden das Online Rezept, welches dann an die Online Apotheke weitergeleitet wird. Das Präparat wird dann in einem sehr kurzen Zeitraum in neutraler Verpackung zugesandt und der Kunde kann mit Priligy ein erfülltes Sexleben mit mehr Ausdauer und Standhaftigkeit genießen.