Haarausfall ist ein emotionales Thema bei Mann und Frau. Fallen die Haare in rauen Mengen, kratzt das schnell am Selbstbewusstsein. Für Männer ist es vor allem die Manneskraft, die sie mit jedem ausfallenden Haar dahingehen sehen. Für Frauen ist schnell ihre Weiblichkeit verloren, denn volles, schönes Haar symbolisiert Jugend, Fruchtbarkeit und Gesundheit.

Männer leiden häufig unter hormonbedingtem Haarausfall. In diesem Fall kann das Medikament Propecia helfen. Es ist eines der beliebten Mittel gegen Haarausfall. Wir erklären, wann es angewandt wird, wie es wirkt und welche Nebenwirkungen möglich sind.

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Haarzyklus erklärt

Bevor man sich mit Haarausfall beschäftigt, ist es hilfreich zu wissen, wie unser Haar überhaupt wächst und wie sich die einzelnen Phasen des Haarzyklus charakterisieren.

Der Haarzyklus wird in drei Phasen eingeteilt, die Anagen-, Katagen- und Telogenphase. Die Anagenphase bezeichnet die Wachstumsphase des Haars, in der sich etwa 80 % aller Haare befinden. Ein Haar wächst innerhalb eines Monats etwa 10 mm und verbleibt für 2 bis 6 Jahre in der Wachstumsphase. Im Anschluss darin finden eine etwa zweiwöchige Übergangsphase statt, die Katagenphase. In diesem Zeitraum wächst das Haar nicht mehr und der Haarfollikel verengt sich. Nur lediglich 1 % aller Haare befindet sich zeitgleich in der Katagenphase.

Im Anschluss an Wachstums- und Übergangsphase folgt die Ruhephase, auch Ausfallphase genannt. Die sogenannte Telogenphase umfasst etwa 18 % unserer Haare und dauert etwa 2 bis 6 Monate. In dieser Zeit schiebt das neu entstehende Haar das alte Haar nach und nach aus dem Follikel heraus, bis es herausfällt.

Diffuser Haarausfall

Der diffuse Haarausfall zeichnet sich durch gleichmäßig ausgehende Haare aus. Die Haare werden langsam lichter und die Kopfhaut blitzt hindurch. Kahle Stellen sind nicht erkennbar. Es gibt zwei Formen des diffusen Haarausfalls, das anagene Effluvium und das telogene Effluvium. Beim anagenen Effluvium fallen die Haare während ihrer Wachstumsphase (Anagenphase) aus, meist etwa 2 Wochen nach einem schädigenden Ereignis, beispielsweise nach einer Chemotherapie, Schwermetallvergiftungen, großem Stress oder Entzündungsreaktionen aufgrund von Unverträglichkeiten oder Leaky Gut.

Fällt der Haarausfall unter das telogene Effluvium, fällt das Haar etwa zwei bis drei Monate nach einem schädigenden Ereignis aus. Es wird frühzeitig in die Ruhephase versetzt und fällt dann aus. Das anagene Effluvium kann sehr viel drastischer ausfallen als das telogene Effluvium, es können 80 % bis 90 % aller Haare ausfallen. Das telogene Effluvium bewirkt etwa 30 % Haarverlust.

Androgenetische Alopezie bei Männern

Der anlagebedingte Haarausfall ist der häufigste Haarausfall bei Männern und Frauen. Während er bei Frauen zu lichtem Haupthaar führt, verlieren Männer nach und nach alle Haare. Bei der androgenetischen Alopezie handelt es sich nicht etwa um eine Hormonstörung, sondern um eine Überempfindlichkeit der Haarfollikel auf das männliche Geschlechtshormon Dihydrotestosteron (DHT). Dieses ist hoch aktiv und wird aus dem männlichen Hormon Testosteron gebildet.

Der Haarverlust begründet sich örtlich. Betroffene Haarwurzeln enthalten eine große Menge des Enzyms 5-alpha-Reduktase, welche die Produktion des Dihydrotestosterons begünstigt. Die Überempfindlichkeit der Haarwurzel führt dazu, dass sich die Wachstumsphase des Haares verkürzt und sie schneller in die Ruhephase übergehen. Etwa 2 bis 4 Monate nach dem Übergang in die Ruhephase fallen die Haare aus. Die Haarwurzeln verkümmern durch die Einwirkung des Dihydrotestosterons und produzieren nur noch winzige, feine Haare. Dieser Prozess heißt im Fachjargon Miniaturisierung der Haarwurzel.

Der Haarverlust fängt schleichend an den Schläfen und der Stirn an, anschließend dünnt das Haar auf dem Hinterkopf aus. Die kahlen Stellen schließen sich zusammen, bis eine kahle Fläche auf dem Oberkopf entsteht und nur noch ein Haarkranz übrig bleibt.

Propecia gegen Haarausfall

Androgenetische Alopezie ist zu 95% für Haarausfall bei Männern verantwortlich. Es gibt wenige Mittel, die bei Haarausfall langfristig zu mehr Haar verhelfen. Eines davon ist Finasterid, welches der aktive Wirkstoff in dem Medikament Propecia ist.

Propecia wirkt sich direkt auf die Produktion von Dihydrotestosteron aus, welches für die Schrumpfung der Haarfollikel verantwortlich ist. Im Normalfall wird Dihydrotestosteron mit dem 5-alpha-Reduktase Enzym aus Testosteron gewonnen. Finasterid, der aktive Wirkstoff in Propecia, hemmt dieses Enzym, wodurch die Konzentration von Dihydrotestosteron im Körper sinkt und der hormonelle bedingte Haarausfall endet.

Finasterid Nebenwirkungen

Die häufigsten Nebenwirkungen einer Behandlung mit Finasterid sind Erektionsstörungen und eine verminderte Libido, worunter etwa 1 % bis 10 % leiden. Erektionsstörungen können auch noch Monate oder Jahre nach Beenden der Einnahme auftreten. Es können außerdem Störungen des Samenergusses und Depressionen auftreten.

Seltener treten Nebenwirkungen wie ein Spannungsgefühl oder einem Knoten in der Brust oder auch Flüssigkeitsausscheidungen aus den Brustdrüsen auf. Sehr selten können Männer nach der Einnahme von Finasterid Brustkrebs entwickeln.

Finasterid ist stark teratogen, fruchtschädigend, und führt während der Embryonalentwicklung zu Missbildungen der Geschlechtsmerkmale. Frauen im gebärfähigen Alter und Schwangere sollten mit Finasterid nicht in Kontakt treten. Nicht genau geklärt ist außerdem, ob Finasterid zur Unfruchtbarkeit beim Mann führt oder sich negativ auf die Samenqualität auswirkt.

Propecia trotz Nebenwirkungen

Viele Männer leiden unwahrscheinlich stark unter dem androgenetischen Haarausfall, so dass auf die Einnahme von Finasterid trotz der gravierenden Nebenwirkungen nicht verzichten möchten. Für diesen Fall ist es möglich, dass parallel zur Einnahme von Finasterid wirksame und nebenwirkungsarme Potenzmittel wie Viagra, Cialis oder Levitra eingenommen werden. Diese sind sicher und werden bereits seit über 20 Jahren erfolgreich von Millionen von Männern eingenommen. Die Erfolgsraten bei der Einnahmen von Potenzmitteln liegen zwischen 75 % und 85 %.

Potenzmittel Propecia

Es gibt vier unterschiedliche Wirkstoffe derselben Gruppe, die in den erhältlichen Potenzmitteln angewendet werden. Sildenafil, Tadalafil, Avanafil und Vardenafil gehören alle der Gruppe der Phosphodiesterase-5-Hemmer an, die wirksam sind bei Erektionsstörungen aller Art. Markenmedikamente wie Viagra oder Cialis sind in Deutschland ausschließlich über ein Rezept erhältlich. Ausländische Versandapotheken ermöglichen den Kauf von Potenzmitteln ohne Rezept online, denn in vielen anderen europäischen Ländern gilt keine Rezeptpflicht für Potenzmittel.

Auch Potenzmittel haben mögliche Risiken und Nebenwirkungen. Vor der Einnahme von Potenzmitteln sollte eine ausführliche Anamnese mit einem Arzt Ihres Vertrauens erfolgen.