Slimex ist ein Schlankheitsmittel, das es in sich hat. Der Wirkstoff Sibutramin greift tief ins biochemische Geschehen des Körpers ein und unterdrückt zuverlässig das Hungergefühl. Der Hersteller verspricht, dass sich so bis zu zehn Kilogramm pro Woche abnehmen lassen. In diesem Artikel erfahren Sie, wie das funktioniert, für wen das Medikament gemacht ist und wie Sie ganz einfach herausfinden können, ob Sie zur Zielgruppe gehören.

Slimex gegen extremes Übergewicht

Sie stellen das eine oder andere Speckröllchen mehr fest, wenn Sie an sich herunterschauen? Die Hosen sitzen nicht mehr wie gewohnt und alles in allem würden Sie sich wohler fühlen, wenn Sie ein paar Pfunde weniger hätten? Dann sind Sie vielleicht ein Kandidat für ein Paar Laufschuhe und eine Mitgliedschaft in einem Fitness-Club, aber nicht für Slimex. 

Wenn Sie aber schon seit Jahren die eigenen Füße nicht mehr sehen können und einen Body Mass Index von mehr als 30 Kilogramm pro Quadratmeter Körperfläche haben, dann sollten Sie Slimex und Sibutramin eine Chance geben, denn Fettleibigkeit oder Adipositas stellt schon auf mittelfristige Sicht ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko dar, von den Langzeitfolgen ganz zu schweigen.

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Was genau ist Slimex?

Pharmazeutisch betrachtet ist Slimex ein Anorektikum. Der Wirkstoff Sibutramin gehört zur Klasse der Noradrenalin- und Serotonin-Wiederaufnahmehemmer. Anders als verschiedene andere Schlankheitsmittel blockiert Slimex weder die Aufnahme von Fetten, noch quillt es im Magen auf. Vielmehr unterdrückt das Medikament das Hungergefühl da, wo es entsteht – im Gehirn. 

Allerdings können auch Slimex und Sibutramin keine Wunder vollbringen. Nur durch die Einnahme von Schlankheitsmitteln hat noch niemand dauerhaft abgenommen. Daher sollte Slimex eher als Unterstützung gesehen werden, während man gleichzeitig seine Ernährung umstellt, sich mehr bewegt und seinen gesamten Lebenswandel an die Zielsetzung anpasst.

Sibutramin unterdrückt das Hungergefühl

Ob und wann ein Mensch ein Hungergefühl verspürt, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab und die Regulation von Hunger und Sättigung ist ein extrem komplexer Prozess. Viele dieser Faktoren sind wissenschaftlich noch immer nicht komplett erforscht, vor allem wenn es um die beteiligten Hormone geht.

Sicher ist, dass sich der Füllstand des Magens nur in sehr geringem Maße auf die Entstehung des Hungergefühls auswirkt, wenn überhaupt. Ein Hauptauslöser hingegen scheint nach Ansicht der Wissenschaft die Konzentration von Glukose im Blut zu sein. Fällt diese Konzentration unter einen bestimmten Wert, senden Rezeptoren im Magen und in der Leber einen Hungerreiz an den Hypothalamus. Der sitzt im Zwischenhirn, in dem sich auch das Zentrum für Hunger und Sättigung befindet. 

Eine weitere entscheidende Rolle spielen die in den Fettzellen gespeicherten Fettreserven, welche für eine konstante Ausschüttung des Hormons Leptin sorgen. Je mehr Leptin sich im Blut befindet, desto weniger Hunger hat der Mensch. Im Umkehrschluss sorgt ein Mangel an Leptin für starke Hungergefühle. Diese Regel gilt allerdings nur für normalgewichtige Personen. Leidet ein Mensch an extremem Übergewicht (Adipositas), sind zwar die Leptinwerte permanent hoch, das erzielt aber nicht den normalen Effekt des Sättigungsgefühls. Der Grund liegt in einer Leptin-Resistenz, die stark übergewichtige Menschen im Laufe der Zeit entwickeln.

Doch Hunger lässt sich auch künstlich unterdrücken, indem der Serotoningehalt im Blut erhöht wird. Dafür kommen Medikamente wie Slimex zum Einsatz, die zur Gruppe der Serotonin-Wiederaufnahmehemmer zählen. Sie sorgen dafür, dass der Botenstoff Serotonin, der sich appetithemmend auswirkt, von den Nervenzellen nicht wiederaufgenommen werden kann. Dadurch verbleibt er für längere Zeit im synaptischen Spalt, wodurch es zu einer Erhöhung der Konzentration und einem Unterdrücken des Hungergefühls kommt. 

Ab wann ist man fettleibig?

Ob man nur ein paar Pfunde zu viel hat, ein wenig untergewichtig ist oder zur Gruppe der extrem fettleibigen gehört, hängt weniger von der Waage ab als vom Verhältnis des Gewichts zur Körpergröße, dem sogenannten Body Mass Index (BMI). Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung orientiert sich bei der Frage, ob jemand unter-, normal- oder übergewichtig ist, an folgender Klassifizierung:

  • Untergewicht – Frauen:  weniger als 19, Männer: weniger als 20
  • Normalgewicht – Frauen: 19 bis 24, Männer: 20 bis 25
  • Übergewicht – Frauen: 24 bis 30, Männer 25 bis 30
  • Adipositas – Frauen: 30 bis 40, Männer: 30 bis 40
  • massive Fettleibigkeit: Frauen: mehr als 40, Männer:  mehr als 40

Der ideale BMI hängt vom Alter eines Menschen ab:

  • 19 bis 24 Jahre: BMI von 19 bis 24
  • 25 bis 34 Jahre: BMI von 20 bis 25
  • 35 bis 44 Jahre: BMI von 21 bis 26
  • 45 bis 54 Jahre: BMI von 22 bis 27
  • 55 bis 64 Jahre: BMI von 23 bis 28
  • über 64 Jahre: BMI von 24 bis 29

So können Sie Ihren BMI ganz einfach berechnen

Wer seinen eigenen BMI schnell und einfach bestimmen möchte, findet dazu auf zahlreichen Internetseiten spezielle BMI-Rechner. Allerdings ist die Formel zur Berechnung so einfach, dass es vermutlich länger dauert, einen der Online-Rechner zu finden, als die Sache eben selbst in die Hand zu nehmen.

Für die Berechnung des Body Mass Index teilen Sie Ihr Körpergewicht in Kilogramm durch die Größe in Meter zum Quadrat. Nehmen wir an, Sie sind 1,70 m groß und wiegen 80 kg. Die Rechnung sieht dann wie folgt aus:

1,70 x 1,70 = 2,89

Nun teilen Sie Ihr Gewicht in kg durch diesen Wert:

80/2,89 = 27,7

Aufgerundet liegt Ihr Body Mass Index also bei 28, was für einen Menschen zwischen 55 und 64 Jahren gerade noch vertretbar ist, für alle Jüngeren aber bereits Übergewicht darstellt.

Gefahren durch extremes Übergewicht

Extremes Übergewicht hat seinen Preis und das vor allem gesundheitlich. Wer seinem Körper jahrelang mehr zumutet als dieser von Haus aus verkraften kann, muss mittel- und langfristig mit gesundheitlichen Schäden rechnen, von denen man sich teilweise sein ganzes Leben lang nicht mehr erhohlt. Die fünf am häufigsten auftretenden Folgeerkrankungen sind:

  • Rücken- und Gelenkbeschwerden: Jedes zusätzliche Kilo belastet den Halteapparat und kann auf lange Sicht zu Abnutzungserscheinungen führen.
  • Herz- und Kreislauferkrankungen: Eine aktuelle Langzeitstudie mit fast 25.000 Teilnehmern hat gezeigt, dass Menschen mit Übergewicht ein bis zu 68 Prozent höheres Risiko mit sich herumtragen, Herz- und Kreislauferkrankungen zu erleiden. Gleichzeitig konnte eine direkte Verbindung zwischen einem erhöhten BMI und Gefäßverkalkungen hergestellt werden.
  • Krebs: Es sind vermutlich Stoffwechselstörungen, die in Zusammenhang mit Übergewicht stehen, welche für eine deutliche Steigerung des Krebsrisikos sorgen. Das gilt vor allem für Brustkrebs, Darm- und Nierenkrebs.
  • Schlaganfall: Die Hauptursache für Schlaganfälle sind Durchblutungsstörungen, die durch Gefäßverengungen ausgelöst wurden. Übergewicht ist maßgeblich an der Verkalkung von Blutgefäßen beteiligt.
  • Diabetes: Diabetes, im Volksmund auch Zuckerkrankheit genannt, gehört zu den typischen Folgeerkrankungen bei Übergewichtigen. Der Körper kann das Hormon Insulin, das unter anderem für die Regulierung des Blutzuckerspiegels verantwortlich ist, nicht mehr in ausreichender Menge produzieren. 

Wer mit extremem Übergewicht, Adipositas oder Fettleibigkeit zu kämpen hat, tut also gut daran, das ändern zu wollen. Slimex kann Ihnen dabei helfen, diese Veränderungen umzusetzen.