Was ist Valif Oral Jelly? 

Bei Männern in höherem Alter, aber auch bei jüngeren Männern, können Erektionsstörungen auftreten. Das belastet das Liebesleben und die Psyche des Mannes, der sexuelle Aktivitäten nicht mehr wie gewöhnt oder gewünscht durchführen kann.  

Das ist aber noch lange kein Grund, an der eigenen Männlichkeit zu zweifeln oder in Panik zu geratenStatistiken zeigen, dass ungefähr jeder 10. Mann an einer Erektionsstörung leidet. Die Wirkstoffe von Valif, hemmen die Botenstoffe die zu einer erektilen Dysfunktion führen kann. Valif kann sowohl bei Erektionsschwächen, als auch bei Potenzstörungen erfolgreich eingesetzt werden und erfreut sich bei Männern aufgrund seiner großen Erfolgrate und geringen Nebenwirkungen großer Beliebtheit. 

Über Erektionsstörungen 

Erektionsstörungen sind negativ behaftet und oft von Gefühlen wie Scham oder Stress behaftet. Dabei leiden, die meisten Männer im Laufe ihres Lebens darunter, besonders bei steigendem Alter.  4% der 20-30 Jährigen erleben dysfunktionale Erektionen, bis zu 20% der 40-50 Jährigen und ganze 67% der 60-70 Jährigen. Von einer Erektionsstörung wird erst dann gesprochen, wenn in einem Zeitraum von 3 Monaten über 50% der Versuche eine Erektion zu bekommen oder aufrecht zu erhalten fehlschlägt. Wichtig ist, in dieser Situation offen mit dem Problem umzugehen, sich nicht unter Druck setzen zu lassen und einen Arzt aufzusuchen. Nach einem klärenden Gespräch können Potenzmittel verschrieben werden, die wieder zu einem erfüllten Sexualleben führen können. Potenzmittel wie Vafil sind in Österreich, Deutschland und der Schweiz nur auf Rezept erhältlich - nur diese verschriebenen Medikamente sind sicher und sollten eingenommen werden. Bei rezeptfreien Varianten ist Vorsicht geboten; es handelt sich oft um geputschte Billigvarianten die nicht nur unwirksam sondern im schlimmsten Fall sogar gefährlich werden können.  

Über den Wirkstoff Vardenafil 

Eine Tablette Vafil enthält 20mg Vardenafil, ein Wirkstoff der schon durch den Vertrieb des Medikamentes Levitra der Bayer Ag bekannt wurde, welches 2003 zugelassen wurde. Der Vorläufer von Vardenafil heißt Sildenafil und wurde als erster PDE-5-Hemmer in den USA zugelassen. Studien zeigen, dass dank Vardenafil eine Erektion erreicht werden kann die bei 87% aller Männer ausreichend für einen lustvollen Geschlechtsverkehr und bei 83% der Männer zum Orgasmus hielt.  

Wie wirkt Vardenafil 

Eine Erektion wird von zwei körpereigenen Wirkstoffen kontrollier. Erhält der Körper einen sexuellen Reiz oder wird sexuell stimuliert, schickt der Körper den Befehl aus, die glatte Muskulatur des Penis zu entspannen und somit zu ermöglichen, dass Blut in die Schwellkörper fließen kann. Stickstoffmonoxid erweitert die Blutgefäße, sodass mehr Blut zufließen kann. Zyklisches Guanin-Monophosphat, stellt sicher, dass die Gefäße erweitert bleiben und hält somit die Erektion aufrecht. Der Umkehr-Schritt, also der Abbau der Erektion was zu einer Erschlaffung des Penis führt, wird von der Substanz Phosphodiesterase 5 (PDE-5) durchgeführt. Zyklische Guanin-Monophosphat (cGMP), wird abgebaut indem es von PDE-5 aus dem Blut gefiltert wird. Die Gefäße werden nicht mehr erweitert, das Blut fließt ab und der Penis erschlafft. Das Zusammenspiel dieser beiden Substanzen ist von großer Bedeutung, da eine dauerhafte Erektion nicht nur schmerzhaft sein kann, sondern auch das Penisgewebe nachhaltig schädigen könnte.  

Ist das sensible Gleichgewicht dieser beider Substanzen gestört kann das aber auch dazu führen, dass keine Erektion mehr eintreten kann oder sie nach sehr kurzer Zeit nachlässt und die sexuelle Aktivität nicht zufriedenstellend durchgeführt werden. Um dies zu verhindern, hemmt der Wirkstoff Vardenafil welcher in Valif enthalten ist, die Ausschüttung des Enzyms PDE-5. Das führt dazu, dass die Konzentration von cGMP, also dem Wirkstoff der die Erektion aufbaut, weiter ansteigt. Dadurch kann eine längere und härtere Erektion herbeigeführt werden, da die Substanz die den Penis erschlaffen lässt geblockt wird.  

Wie wird Valif Oral Jelly eingenommen?  

Um die bestmögliche Wirkung von Valif zu garantieren, sollte vor der Einnahme auf zu viel Alkohol oder sehr fettreiche Speisen verzichtet werden. Valif wird in Tablettenform eingenommen und entfaltet seine Wirkung nach 20-30 Minuten. Es kann bis zu 6 Stunden anhalten und ermöglicht sogar mehrere Orgasmen, ohne in der Wirkung nachzulassen. Wichtig ist allerdings, zu beachten, dass Vafil kein Aphrodisiakum ist und die Libido nicht steigern kann. Valif setzt erst an, wenn der Mann bereits erregt ist und kann dies nicht künstlich herbeiführen, sondern ausschließlich eine längere sexuelle Performance ermöglichen. Es müssen also sexuelle Stimuli gegeben sein, damit dieses Potenzmittel in Kraft treten kann. Die Höchstdosierung liegt bei einer Tablette pro Tag und sollte keinesfalls überschritten werden. 

 Nebenwirkungen und Risikofaktoren  

Valif zeichnet sich im Gegensatz zu anderen Potenzmitteln durch besonders geringe Nebenwirkungen aus. Es kann jedoch zu leichten Kopfschmerzen, Sehstörungen oder Schwindel kommen, seltener zu Gesichtsrötungen oder nasalen Beschwerden. Die meisten Männer beschreiben eine sehr große Verträglichkeit und die auftretenden Nebenwirkungen als wenig störend, kurzweilig und harmlos. Sollten Sie diese Nebenwirkungen bemerken, sollte die Einnahme abgebrochen werden und ein Arzt oder Apotheker konsultiert werden. Erst nach Absprache mit diesem, sollte die Einnahme fortgesetzt werden.  

Valif sollte unter keinen Umständen gleichzeitig mit nitrithatigen Arzneimiztteln oder anderen NO-Donatoren, wie zB. der Droge “Popper” eingenommen werden. Durch die Kombination dieser Mittel fällt der Blutdruck in einen lebensbedrohlichen Bereich. Außerdem sollte kein Grapefruitsaft gleichzeitig mit Valif eingenommen werden, da dieser die Wirkungsweise von Vardenafil beeinflusst.  

Ein erfülltes Sexualleben steigert die Lebensfreude und ist förderlich für Beziehungen. Die beste Prävention, ist ein gesunder Lebensstil, mit viel Bewegung und einem minimalen Stresslevel. Wer aber schon an einer Erektionsstörung leidet, kann sich auf Potenzmittel verlassen und darauf vertrauen dass diese nicht nur therapieren sondern in Einzelfällen auch heilen können. Partner und Partnerinnen sollten sensibel mit diesem Thema umgehen und das Selbstbewusstsein stärken. Denn auch wenn eine Erektionsstörung meistens aus körperlichen Gründen entsteht, können oft auch persönliche, psychologische Gründe dahinterliegen. Es ist also wichtig, darüber zu sprechen und gemeinsam mit Partnern und medizinischem Fachpersonal eine Lösung zu finden.