Mykosen sind diverse Erkrankungen bei Menschen und Tieren, die pathogene Pilzen hervorgerufen werden. Sie können dabei überall im Körper auftreten. Viele versuchen die Pilze auf der Haut zunächst selbst zu behandeln, jedoch bleibt am Ende der Gang in die Apotheke oder Arztpraxis nicht erspart. Einteilung Man unterscheidet zwischen Oberflächlichen- sowie Systemischen Mykosen. Oberflächliche Mykosen betreffen meistens die Haut bzw Schleimhäute. Einige Beispiele sind Dermatophytosen, Haut-/ Mund- und Vagina-Candidamykosen. Die Systemischen Mykosen sind viel gefährlicher und verteilen mit ihren Sporen im Blut und befallen innere Organe. Ursache hierfür sind hauptsächlich eine geschwächte Immunabwehr.

Therapie   Für die Therapie gibt es vielerlei Möglichkeiten, da die Pilze eigene Struktur haben und ihr Aufbau der Zellen von den menschlichen Zellen wesentlich unterschiedet. So hat man viele Werkzeuge um die Pilzzellen anzugreifen ohne dabei den Menschen zu belasten. Zusatzhinweise und Empfehlungen Als Prophylaxe sind Kalte Füße zu vermeiden und Strümpfe aus Baumwolle zu tragen. Die Strümpfe sollte man täglich wechseln und möglichst heißer als 60°C waschen oder ein desinfizierendes Waschmittel verwenden. Fußzwischenräume sollten trocken geföhnt werden und  Fußbäder mit Kaliumpermanganat oder anderen Desinfizierenden Mitteln  bhandelt werden. Therapiemöglichkeiten bei Vaginalmykosen Goldstandart ist die Kombination mit Clotrimazol Zäpfen und die Salbe. Syptome einer Vaginalmykose sind: Juckreiz im Genitalbereich, weißlicher Ausfluss, Rötung und Schwellung der Schleimhäute

    • Möglichkeiten zur Wiederherstellung der gesunden Vaginalflora:
      • Milchsäurebakterien
      • Intimwaschlotion verwenden, übertriebene Hygiene meiden

Ratschläge zur Ernährung für die Unterstützung der Therapie Man sollte Ballstoffreiche und und Zuckerarme Ernährung bevorzugen. Was tun damit der Pilz nicht nochmal kommt ? Die Behandlungsdauer sollte auch dann fortgesetzt werden, wenn eine Besserung eingetroffen ist. Also die Therapie nie mittendrin unterbrechen. Eine Partnerbehandlung wäre sinnvoll auch sollte eine Intimwaschotion verwendet werden.   Quellen:

Pharmakologie und Toxikologie; Mohr, Lüllmann

Klinische Pharmazie Seminar in der Universität Bonn