Rezeptpflichtige Potenzmittel online zu kaufen.

Seit über 20 Jahren gibt es rezeptpflichtige Potenzmittel zu kaufen. Rezeptpflichtige Medikamente dürfen nur nach ärztlicher Anordnung in einer Apotheke gekauft werden. Für die Ausstellung eines Rezepts ist die Konsultation mit einem Arzt vonnöten. Dabei ist es unerheblich, ob die Krankenkasse die Bezahlung des Medikaments übernimmt oder nicht.

Was sind Potenzmittel?

Die am häufigsten verwendeten Potenzmittel, die bei einer erektilen Dysfunktion angewandt werden, verwenden Phosphodiesterasehemmer wie Sildenafil, Avanafil, Tadalafil oder Vardenafil. Diese wirken sich direkt auf den Muskeltonus im Penis aus. Durch das Entspannen der Muskeln, welches durch die PDE-5-Hemmer erreicht wird, können sich die Schwellkörper wieder ausreichend mit Blut füllen und eine zufriedenstellende Erektion stellt sich ein. Eine durch ein Potenzmittel ausgelöste Erektion endet ganz normal mit dem Samenerguss. Innerhalb der angegebenen Wirkdauer können mehrere Erektionen erlebt werden.

Rezeptpflicht Potenzmittel

Ob ein Medikament rezeptpflichtig ist, hängt von einer Reihe von Faktoren ab. Unter anderem gehören dazu die ärztliche Abklärung, die Anwendung, die Arzneimittelsicherheit, die Arzneimittel-Interaktion, der Missbrauch und die möglichen Nebenwirkungen.

Abhängigkeit und Sucht

Um dem Risiko eines Missbrauchs entgegenzuwirken, sind psychoaktive Stoffe wie Betäubungsmittel immer rezeptpflichtig. Da es sich bei Potenzmitteln um Medikamente handelt, die die Lebensqualität des Betroffenen stark verbessern, kann auch hier ein hohes Missbrauchsrisiko angenommen werden. Die meisten Potenzmittel dürfen nur einmalig innerhalb von 24 Stunden eingenommen werden. Eine häufigere Anwendung kann schnell zu gesundheitlichen Komplikationen führen.

Persönliches Patientenrisiko

Um das persönliche Risiko eines Patienten abschätzen zu können, ist die umfassende Aufnahme der Patientengeschichte, gegebenenfalls eine Blutentnahme und die Abklärung von Kontraindikationen notwendig. Potenzmittel, die mit Phosphodiesterasehemmern wie Sildenafil, Tadalafil oder Avanafil arbeiten, dürfen beispielsweise nicht bei einer bestehenden Angina Pectoris eingenommen werden. Diese wird mit einer Einnahme von Molsidomin behandelt, welches für die Einnahme eines Potenzmittels kontraindiziert ist. Weitere Medikamente, die die Einnahme eines Potenzmittels wie Viagra oder Cialis verhindern, sind Alpha-Blocker oder Nitrate.

Medikamentenauswahl

Oftmals gibt es für ein Krankheitsbild oder eine Symptomatik mehrere mögliche Medikamente, die verschrieben werden können. Nur ein erfahrener Arzt kann mit fundiertem medizinischen Hintergrundwissen das richtige Medikament auswählen. Soll ein Potenzmittel verschrieben werden, besteht die Auswahl zwischen chemischen Mitteln der Gruppe der PDE-5-Hemmer und auch einer Reihe von natürlichen Wirkstoffen wie Ginseng oder Maca. Die übliche Variante ist die Behandlung mit hochwirksamen Potenzmitteln mit einem PDE-5-Hemmer. Zur Auswahl stehen hier Sildenafil, Avanafil, Tadalafil und Vardenafil. Anhand der persönlichen Neigung oder Vorgeschichte kann der Arzt den am besten geeigneten PDE-5-Hemmer für seinen Patienten auswählen.

Therapieüberwachung

Um die Wirksamkeit und Verträglichkeit einer Medikamententherapie zu überwachen, ist die regelmäßige Vorstellung bei einem Arzt sinnvoll. Er kann auf die Kontrolle von Blutwerten pochen, um eine andauernde Therapie mit dem Mittel der Wahl medizinisch abzusichern. Da gerade viele ältere Männer mit Potenzmitteln behandelt werden, sollte hier eine regelmäßige Überprüfung der Herztätigkeit in Verbindung mit einem krankhaft veränderten Blutdruck stattfinden. Sollten übermäßig belastende Nebenwirkungen auftreten, kann auch eine Therapieanpassung vonnöten sein, bei der Wirkstoff und Dosierung angepasst werden.

Arzneimittel-Wechselwirkungen

Um ungewollte Arzneimittel-Wechselwirkungen zu vermeiden, ist es Aufgabe eines Arztes oder Apothekers, Interaktionen vor Aushändigung eines Medikaments abzuklären. Durch Wechselwirkungen von zwei Wirkstoffen können im schlimmsten Fall starke Schäden entstehen.

Gesetzeslage für Online-Kauf von Potenzmitteln

Es gibt mehrere Möglichkeiten Potenzmittel online zu kaufen, davon sind nur die Potenzmittel-Käufe mit Rezept offiziell zugelassen. Hat man ein Rezept seines Arztes, kann dieses ganz einfach per Post zur Versandapotheke seiner Wahl gesendet werden. Sobald das Rezept ankommt, wird das Medikament kostengünstig und schnell an Sie versendet.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, eine Online-Konsultation mit einem an eine zertifizierte Online-Apotheke angeschlossenem Arzt durchzuführen, um schnell und kostenlos ein Online-Rezept für ein Potenzmittel zu erhalten. Der Arzt fragt über einen kurzen Fragebogen oder ein kurzes Gespräch die wichtigsten Patientendaten ab und entscheidet daraufhin darüber, ob das Medikament verschrieben werden kann. Eine offiziell zertifizierte Online-Apotheke verfügt ebenfalls immer über einen telefonisch erreichbaren Kundendienst, der bei Fragen zu Medikamenten, Wirkweisen und Nebenwirkungen helfen kann. Ausschließlich bei einer zertifizierten Online-Apotheke kann man sicher sein, dass man Originalmedikamente erhält.

Ein ebenfalls gängiger, aber in keinem Fall offizieller Weg ist der Kauf von Potenzmitteln ohne Rezept. Eine Vielzahl von Online-Shops bietet die gängigsten Potenzmittel wie Viagra, Cialis, Levitra und Spedra für einen Spottpreis an. Der europäische Markt verbietet aufgrund seiner Preisstruktur Dumpingpreise mit bis zu 200 % Nachlässen allein schon durch die Produktionskosten von Originalmedikamenten. Daher ist Pillen für wenige Cent unbedingt zu misstrauen. Möchte man das Risiko eingehen und aus einem nicht zertifizierten Online-Shop kaufen, sollte man auf einen möglichst bekannten und renommierten Online-Shops zurückgreifen.