Kamagra vs Cialis

Kamagra und Cialis sind nur zwei der PDE-5-Hemmer im stetig wachsenden Segment der Potenzmittel. Sicher ist, dass all diese Medikamente dieselbe Wirkung haben und zuverlässig in der Behandlung der erektilen Dysfunktion eingesetzt werden. Sicher ist aber auch, dass es Unterschiede geben muss, die sich unter anderem ja sichtbar im Preis niederschlagen. Wir haben uns Kamagra und Cialis einmal genauer angeschaut und wollen in diesem Artikel ausführen, was die beiden Potenzmittel gemeinsam haben und was sie unterscheidet.

Cialis, Kamagra, Viagra – alles dasselbe oder was?

Vor 20 Jahren hatten es Männer mit Potenzproblemen relativ einfach. Wer damals zu einem Facharzt ging und um ein Rezept für ein Potenzmittel bat, hielt wenig später in der lokalen Apotheke eine Schachtel Viagra in den Händen. Viagra war nicht nur das erste wirksame Potenmittel aus der Gruppe der PDE-5-Hemmer auf dem Markt, für lange Zeit war es auch das einzige. 

Die Zeiten haben sich seitdem gewaltig verändert und mit ihnen der Markt der Potenzmittel. Heute hat der Mann die Qual der Wahl und kann sich zwischen zahlreichen Produkten entscheiden. Dabei stellt sich einem natürlich die Frage, was denn die Unterschiede sind und worin sich die verschiedenen Medikamente gleichen.

Kamagra und Cialis haben einiges gemein

Kamagra und Cialis verbindet auf den ersten Blick eine ganze Menge. Bei beiden Medikamenten handelt es sich um moderne Potenzmittel. Beide Medikamente sind der Wirkstoffgruppe der PDE-5-Hemmer zugeordnet. Beide Medikamente entfalten im Körper dieselbe Wirkung, die vorrangig darin besteht, die Blutgefäße im Penis zu erweitern und das Enzym PDE-5 am Abbau eines Botenstoffes zu hindern, der maßgeblich an der Dauer der männlichen Erektion beteiligt ist. Sogar die unerwünschten Nebenwirkungen von Kamagra und Cialis sind miteinander vergleichbar.

Bei beiden Medikamenten kommt es häufig zu 

  • Kopfschmerzen
  • Hitzegefühl
  • Verdauungsbeschwerden
  • Rötungen im Bereich des Oberkörpers
  • Gliederschmerzen.

Gelegentlich klagten die Anwender beider Medikamente über 

  • Ohnmacht
  • Übelkeit
  • Nasenbluten
  • Überempfindlichkeit
  • Herzrhythmusstörungen.

In ganz seltenen Fällen führte die Einnahme von Kamagra oder Cialis zu

  • zu hohem oder zu niedrigem Blutdruck
  • schmerzhaften Erektionen
  • Schlaganfall
  • Herzinfarkt

Kamagra vs. Cialis – die Unterschiede

Doch trotz aller Gemeinsamkeiten gibt es einiges, was die beiden Präparate voneinander unterscheidet und wie so oft – aber nicht immer – liegt der Unterschied im Detail.

Wirkstoff und Zusatzstoffe

Obwohl es sich bei beiden Medikamenten um Potenzmittel handelt, enthalten beide einen unterschiedlichen Wirkstoff. Während Lilly Pharma in Cialis den Wirkstoff Tadalafil verwendet, kommt Kamagra von Ajanta Pharma mit dem Wirkstoff Sildenafil Citrat, wobei es sich um ein Generikum des Wirkstoffes aus Viagra handelt. 

Außerdem verwenden beide Hersteller andere Hilfs- und Zusatzstoffe, die sich auf die Wirksamkeit, Veträglichkeit und Haltbarkeit eines Wirkstoffes auswirken können.

Dauer der Wirkung

Die Wirkungsdauer ist wahrscheinlich das größte Unterscheidungsmerkmal zwischen Kamagra und Cialis. Während man mit Kamagra bis zu sechs Stunden lang in der Lage ist, eine Erektion zu bekommen, sorgt Cialis mit Tadalafil für eine 36-stündige Einsatzbereitschaft, was Cialis auch den Spitznamen "Partypille" eingebracht hat.

Allerdings ist die Kehrseite der Medaille die deutlich höhere Verweildauer des Medikaments im Körper. Während sich Kamagra bereits nach sechs Stunden wieder verabschiedet, ist Cialis noch für weitere 30 Stunden im Körper aktiv, mögliche unerwartete Nebenwirkungen inklusive.

Dosierung des Wirkstoffs

Wenn es zur Dosierung des Wirkstoffs kommt, macht es Ajanta Pharma seinen Kunden einfach und bietet keinerlei Auswahl an. Die Tabletten kommen lediglich in der 100 mg-Variante und enthalten nicht mal eine Bruchrille, mit Hilfe derer man die Pille zumindest sicher halbieren könnte. Wer mit der Dosierung in Kamagra nicht klarkommt, dem wird nicht viel anderes übrig bleiben, als sich nach Alternativen umzuschauen.

Ganz anders sieht das bei Cialis aus. Während die empfohlene Standarddosierung bei 10 mg liegt, gibt es das Potenzmittel auch als 5 mg-Variante für den Fall, dass die Nebenwirkungen ein wenig zu stark ausfallen und als 20 mg-Variante für den Fall, dass die geringere Dosierung nicht zum gewünschten Ergebnis führt.

Abgesehen davon steht Cialis mit in der 2,5 mg-Variante noch für die tägliche Einnahme zur Verfügung, um auch ganz spontanen Sex zu ermöglichen. Das ist mit Kamagra nicht möglich, die rund eine Stunde vor dem Sex eingenommen werden muss, um ihre volle Wirkung zu entfalten.

Der Preis

Ein weiterer Unterschied, der nicht zu übersehen ist, ist der Preis, der für beide Produkte verlangt wird. Im Schnitt ist Kamagra des indischen Herstellers Ajanta Pharma rund 50 Prozent billiger als das Vergleichsprodukt aus dem Hause Lilly Pharma. Das erklärt sich vor allem damit, dass Ajanta mit Sildenafil Citrat auf einen Stoff gesetzt hat, der bereits hinreichend erforscht und entwickelt und außerdem in den meisten Ländern bereits zugelassen war. Das hat sich natürlich senkend auf die Produktionskosten ausgewirkt.

Lilly Pharma konnte auf diesen Luxus nicht zurückgreifen und hat den Wirkstoff Tadalafil aus dem Nichts aus dem Boden gestampft. Bis das Markenprodukt zugelassen wurde, hat das Unternehmen etwa zwei Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung gesteckt, was den teilweise deutlich höheren Preis erklärt.

Fazit

Auch wenn Kamagra und Cialis auf den ersten Blick ganz ähnlich zu sein scheinen und gegen dieselbe Form von Beschwerden eingesetzt werden, unterscheiden sie sich auf den zweiten Blick doch erheblich. Während Cialis deutlich länger wirkt, verbleibt Kamagra nicht so lange im Körper. Dafür gibt es Cialis in vielen verschiedenen Dosierungen, während Kamagra lediglich auf eine Variante setzt. Der unterschiedliche Preis erklärt sich vor allem damit, dass Ajanta Pharma mit Sildenafil auf einen bereits bekannten und erforschten Wirkstoff gesetzt hat, wähend Lilly Pharma mit Tadalafil einen neuen Wirkstoff aus dem Boden gestampft hat und sich das auch ganz ordentlich bezahlen lässt.

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