Muskatnuss: Herkunft, Wirkung und Verwendung bei Potenzproblemen

Seit vielen hundert Jahren ist die berauschende, kraftvolle und nicht zuletzt würzige Wirkung der Muskatnuss, einer auf der indonesischen Inselgruppe zwischen Neuguinea und Sulawesi beheimateten Baumart aus der Gruppe der „Myristica fragrans“, bekannt. Die alte Heilpflanze der Ureinwohner der indonesischen Molukken, die auch Gewürzinseln genannt werden, wird seit jeher zum Würzen von Speisen, aber auch zur Stärkung der Nerven, bei Rheuma, Husten oder Verdauungsbeschwerden eingesetzt. Wir schauen uns die Wunderpflanze Muskat einmal genauer an und berichten über Herkunft, Inhaltsstoffe, Wirkung und Einsatz der Muskatnuss als Potenzmittel.

Herkunft der Muskatnuss

Ursprünglich kommt der Muskatbaum von den Molukken, die passenderweise auch Gewürzinseln genannt werden und in Indonesien liegen. Heutzutage wachsen Muskatbäume in Afrika, Südamerika und im tropischen Asien. Muskatbäume sind rund ums Jahr begrünt und werden bis zu 15 m hoch. Die Blütezeit erstreckt sich von März bis Juli, die Früchte sind leuchtend gelb und erinnern an Pfirsiche. Jede Frucht enthält einen Samenkern, die Muskatnuss.

Potenzmittel Muskatnuss

Die wärmende und durchblutungsfördernde Wirkung ist dafür verantwortlich, dass Muskatnuss gerne als natürliches Potenzmittel eingesetzt wird. Durch die zeitnahe Einnahme von Muskatnuss erhöht sich die Durchblutung im Penis, so dass es zu einer stärkeren Erektion kommen kann. Zusätzlich hat Muskatnuss eine luststeigernde Wirkung. Ein Mahl mit anderen aphrodisierenden Lebensmitteln wie Austern oder anderen bekannten luststeigernden Lebensmitteln, die mit Muskatnuss gewürzt werden, können dazu beitragen, eine besonders intensive Zeit mit seinem Partner zu haben.

Muskatnuss bei erektiler Dysfunktion?

Muskatnuss ist eine gute Möglichkeit, um der eigenen Lust und Potenz einen natürlichen Schub zu geben. Leidet man unter einer diagnostizierten erektilen Dysfunktion, kann diese keinesfalls ausschließlich mit Muskatnuss behandelt werden. Am häufigsten werden Erektionsstörungen durch Durchblutungsstörungen im Penis hervorgerufen. Die durchblutungsfördernde Wirkung der Muskatnuss kann bei gesunden Männern helfen, das gewisse Extra zu bringen, aber kann bei krankhaften Störungen nicht genug Wirkung zeigen, um alleinig als Potenzmittel zu wirken.

Erektionsstörungen durch Durchblutungsstörungen, auch Arteriosklerose genannt, können am schnellsten und effektivsten mit sicheren und nebenwirkungsarmen Potenzmitteln mit Wirkstoffen aus der Gruppe der Phosphodiesterase-5-Hemmer behandelt werden. Bekannte Medikamente sind Viagra von Pfizer, Cialis von Lilly Pharma oder auch Levitra von Bayer. Für einige dieser Potenzmittel gibt es eine Reihe von zugelassenen Generika, die günstiger sind als die genannten Markenmedikamente.

Auch Erektionsstörungen anderer Ursachen wie Hormonstörungen, psychogener Faktoren, Diabetes mellitus oder Testosteronmangel lassen sich durch die bekannten Potenzmittel schnell und verlässlich behandeln. Es spricht natürlich nichts dagegen, Muskatnuss aufgrund seiner positiven Eigenschaften auf Körper und Geist auch während einer Behandlung mit Potenzmitteln einzunehmen.

Inhaltsstoffe Muskatnuss

Die komplexe Zusammensetzung der Muskatnuss ist ein Grund dafür, dass sie so gerne zum Würzen von Speisen verwendet wird und vielen Gerichten mit seiner feinen Abstimmung an Geschmacksnuancen erst den letzten Schliff gibt. Unter anderem enthält die Muskatnuss:

  • Ätherische Öle
  • Fette Öle
  • Lycopen (roter Farbstoff=
  • Harz
  • Myristicin (enthält halluzinogene Eigenschaften)
  • Elemicin (enthält halluzinogene Eigenschaften)
  • Eugenol (ähnlich der Gewürznelke)
  • Terpene
  • Safrol (ähnlich wie Anis)
  • Lignane (Phyto-Östrogen & Antioxidans)
  • Pinene

Wirkung Muskatnuss

In ihrer Heimat wurde die Muskatnuss nicht nur zum Würzen benutzt, sondern fand ihre Aufgabe auch in der ursprünglichen Naturheilkunde. Allgemein wurde die Muskatnuss als Aphrodisiakum oder Tonikum angewandt. Besonders vielversprechend stellt sich die potenzfördernde Wirkung der Muskatnuss dar, die in einigen Studien bestätigt werden konnte. Häufig wurde die Muskatnuss auch für die Behandlung von Rheuma oder Verdauungsbeschwerden verwendet, aber auch Husten oder Nervosität gehörten zu den Anwendungsbereichen. Trotz ihrer halluzinogenen Wirkung ist nicht bekannt, dass die Muskatnuss je als Droge missbraucht wurde.

Darüber hinaus gibt es noch andere Wirkungsfelder der Muskatnuss. Sie wirkt sich durch ihre antibakteriellen Eigenschaften beispielsweise positiv auf die Leistungsfähigkeit aus und kann den Appetit anregen. Gerade bei Personen mit chronischen Krankheiten oder gesundenden Patienten kann diese von großer Bedeutung sein, um den Genesungsprozess zu beschleunigen. Betrübtheit, Abgeschlagenheit und große Sorge lassen sich durch die Einnahme von Muskatnuss erleichtern, auch bei einer Ernährungsumstellung hilft das Gewürz dem Körper dabei, sich auf ungewohnte Nahrung einzustellen oder den Entzug bestimmter Lebensmittel besser zu verkraften.

Die ätherischen Öle der Muskatnuss wirken sich entzündungshemmend auf Haut, Muskeln und Gelenke aus. Frisch geriebene Pasten aus Muskatnuss helfen bei Hautentzündungen, das reine Muskatnussöl wird gerne bei Verspannungen, rheumatischen Beschwerden oder Muskelkater verwendet, um Beschwerden effektiv zu lindern. Wenn man die positiven Eigenschaften der Muskatnuss aufzählt, bleibt nicht zu vergessen zu erwähnen, dass eine Überdosierung relativ schnell passieren kann, da die Nuss bereits in geringsten Dosen ihre Wirkung entfaltet. Durch ihre durchblutungsfördernden und wärmenden Eigenschaften kann der direkte Kontakt mit Muskatnussöl bei empfindlichen Personen bereits zu schmerzhaften Reizungen der Haut führen.

Bei einer Überdosierung kann eine Bewusstseinsveränderung auftreten, bei der sich das Gefühl von Raum und Zeit kurzfristig verändert. Bemerkt man bei sich Anzeichen einer Überdosierung, kann medizinische Kohle dabei helfen, dass die Symptome schneller abklingen.

Brustkrebs Muskatnuss

Die Lignane, die in der Muskatnuss enthalten sind, werden den Phyto-Östrogenen zugeordnet und können sich positiv im Kampf gegen Brustkrebs auswirken, der aufgrund eines Überschusses an Östrogen im Körper entstanden ist. Auch das enthaltene Lycopin, einem Carotinoid, wirkt sich positiv auf Krebserkrankungen und auch Herz-Kreislauferkrankungen aus. Lycopin ist außerdem in Tomaten enthalten und gilt als wichtiger Baustein im körpereigenen Kampf gegen Krankheiten.

Muskatnussöl zur Stimmungsaufhellung

Studien bestätigen, dass die jahrhundertelange Tradition, Muskatnuss für ein positiveres Seelenbefinden einzusetzen, auf Richtigkeit beruht. Durch geringste Mengen des reinen Muskatnussöls können Patienten wieder mehr Lebensfreude und Selbstvertrauen erlangen. Wärme und Geborgenheit, dir durch die wärmenden Eigenschaften des Öls hervorgerufen werden, tragen zu einem friedlicheren und positiveren Ausblick aufs Leben bei und sorgen für Harmonie und Ruhe.

Ebenfalls hilfreich zeigt sich das Öl bei Schlafstörungen und Schlaflosigkeit. Etwas frische geriebene Muskatnuss in Milch aufgekocht beruhigt durch die freigesetzten ätherischen Öle sofort und hilft, in einen tiefen, erholsamen Schlaf zu finden.