Potenzmittel, die Männern wirklich helfen

Der Markt ist voller Potenzmittel, und die Hersteller bewerben jedes Präparat als absolutes Wundermittel. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um chemische oder pflanzliche Arznei handelt. Für Betroffene ist es nicht leicht, aus der großen Anzahl an beworbenen Potenzmitteln ein wirklich wirksames herauszupicken. Denn nicht jedes Mittel hält, was es verspricht. Welche Potenz-Medikamente wirklich helfen, dass erfahren Neugierige jetzt hier. Diese versprechen auch langfristig eine Verbesserung der Erektionsstörungen.

Potenzprobleme in jedem Alter

Viele Männer leiden unter erektiler Dysfunktion. Dabei handelt es sich nicht, wie viele denken, um eine Alte-Männer-Krankheit. Denn auch viele junge Männer haben Probleme mit ihrer Erektion. Diese hängt oft mit psychologischen Problemen zusammen. Eine Studie, die in der internationalen Fachzeitschrift „Journal of Sexual Medicine“ veröffentlicht wurde, hat gezeigt, dass jeder vierte Mann mit Potenzproblemen unter 40 Jahren ist. Laut einer Umfrage sind in der Bundesrepublik etwa 4 Prozent der 20- bis 30-Jährigen Männer von Impotenz oder erektiler Dysfunktion betroffen. Vor mehreren Jahren war die Anzahl der Männer, die unter Potenzstörungen litt, geringer. Woran das liegt, ist schwer zu erklären. Auf jeden Fall ist das Ausbleiben von Erektionen häufiger, als oft angenommen. Selbst Teenager können darunter leiden. Einige Potenzpräparate helfen, das Problem in den Griff zu bekommen.

Ursachen der erektilen Dysfunktion

Bevor erklärt wird, welche Potenzmittel helfen, muss eine Ursachenforschung betrieben werden. Denn je nach Grund ist ein anderes Präparat zu empfehlen. Eine Ursache der Impotenz kann eine angeborene Ursache sein. Das kommt bei etwa 5 bis 10 Prozent der Männer vor. Oft leiden diese unter einer Anomalie im Bereich der Nerven sowie der Blutgefäße. Der Urologe kann hier abklären, ob es Nervenverbindungen oder Arterien gibt, die nicht angelegt sind. Im Anschluss daran verschreibt er ein passendes Potenzmittel und empfiehlt eine Behandlungsmaßnahme.

Körperliche Ursachen können ebenfalls eine Ursache sein. Wer sich wenig bewegt und kaum Sport treibt, der hat schon in jüngeren Jahren Probleme mit der Potenz. Besonders stark betroffen sind Männer mit extremen Übergewicht oder Krankheiten wie Arteriosklerose oder Diabetes. Das führt langfristig zu Schäden in den Blutgefäßen. Auch haben diese Krankheiten Auswirkungen auf die kleinen Arterien, in denen es in der Folge zu Durchblutungsstörungen kommt. Organe, die unter mangelnder Blutversorgung leiden sind der Penis, das Herz und die Augen. 

Psychische Ursachen gehören ebenso zu den Gründen für eine erektile Dysfunktion. Schließlich ist der Mann ja nicht nur schwanzgesteuert. Gefühle und Emotionen spielen beim Sex ebenfalls eine Rolle. Die psychischen Ursachen können vielfältig sein. Zum Beispiel rein psychogen verursachte Störungen kommen bei etwa 25 Prozent aller Patienten vor. Gängige Potenzmittel helfen hier im ersten Schritt. Doch langfristig ist es sinnvoll, mit einem Psychologen zu sprechen, de hilft, Nervosität, Versagensängste, Unsicherheiten und andere geistige Probleme zu überwinden.

Eine erektile Dysfunktion kann auch durch zu viel Pornogenuss entstehen. Denn die nahezu grenzenlose Auswahl an Online-Pornografie verringert die Fähigkeit, realen Sex zu genießen. Die Erwartungen an den Partner und an sich selbst sind einfach zu hoch. Experten verwenden für diese Art der Impotenz mittlerweile folgenden Ausdruck: pornografisch induzierte erektile Dysfunktion. Mit der weltweiten massenhaften Verbreitung von Pornografie entsteht ein kollektives, aber falsches Bild von Sex, das eine ganze Generation von Männern beeinflusst. Viele Experten sehen darin Gründe für eine sexuelle Dysfunktion.

Diese Potenzmittel helfen

Die Vermarktung der männlichen Erektion ist enorm. Viagra ist das bekannteste Arzneimittel der Welt. Dessen Wirkstoff Sildenafil ist auch tatsächlich wirksam. Es sorgt dafür, dass die Arterien im Penis mit Blut versorgt werden und anschwellen. Die kleine blaue Pille hat bereits vielen Männern das Leben erleichtert. Zahlreiche medizinische Studien bestätigen die hohe Wirksamkeit. Viagra gehört deshalb zu den besten Präparaten auf dem Markt. Es stammt von dem US-Pharmakonzerns Pfizer und wirkt nach rund 30 Minuten. 

Sildenafil ist ein Wirkstoff der nicht nur in Viagra vorkommt. Inzwischen findet er sich auch in einigen Nachahmerprodukten, die zum Teil günstiger sind, aber genauso effektiv sind und gleich gut wirken. 

Cialis ist ein Potenzmittel, dass im Gegensatz zu Viagra auf eine langanhaltende Wirkung abzielt. Denn Männer, die diese Pille schlucken, können sich bis zu 36 Stunden lang vergnügen, ohne sich Sorgen um ihr bestes Stück machen zu müssen. Deswegen wird Cialis als Wochenendpille bezeichnet.

Ebenso beliebt ist Tadalafil. Dieser Wirkstoff wird seit 2017 in einigen generischen Medikamenten verwendet. Die Wirkung ist ebenfalls langanhaltend und wird bei allen Präparaten mit diesem Wirkstoff gewährleistet.

Levitra ist ebenfalls zu empfehlen und wirkt etwas schneller als Viagra. Die Pille hat aber nur eine Wirkung von maximal 5 Stunden, denn sie ist geringer dosiert.

Vardenafil wiederum ist ein Wirkstoff, der sich Levitra befindet. Dieses Präparat ist ideal, wenn es darum, geht, nach einem Festessen tollen Sex zu haben.

Wer es auf spontanen Geschlechtsverkehr angelegt hat, der sollte sich Spedra holen. Denn der darin enthaltene Wirkstoff Avanafil entfaltet seine Power innerhalb von 15 Minuten.