Impotenz durch Radfahren – was ist dran?

Immer wieder kommt die Frage auf, ob Radfahren impotent macht. Viele Männer lieben es, sich auf dem Rad zu verausgaben und sorgen sich um ihre Potenz. Dabei ist die Studienlage nicht so eindeutig, als dass man das Risiko Impotenz durch Radfahren innerhalb weniger Sätze abhandeln könnte.

Ob und wie Radfahren wirklich Erektionsstörungen beeinflusst, wird seit vielen Jahren diskutiert. Wir stellen aktuelle Studienergebnisse, Tipps und Tricks und Basiswissen zu Erektionsstörungen vor.

Radfahren und Impotenz?

Eine Befragung von einigen Hundert Radfahren brachte im Jahr 1997 die ersten genaueren Erkenntnisse zum Impotenzrisiko unter Radfahrern. Nach dem diese während eines Rennens eine Strecke von 540 Kilometern zurückgelegt hatten, beklagten 22 Prozent der Fahrer, dass sie das Gefühl hatten, etwas stimme mit den Nerven im Schambereich nicht und berichteten von Missempfindungen. Ein Fünftel der Teilnehmer berichteten von einem Taubheitsgefühl im Penis und 13 Prozent der Studienteilnehmer gaben an, dass sie nach dem Rennen unter Erektionsstörungen litten. Nach etwa vier Wochen nach der Befragung berichteten nahezu alle Teilnehmer, dass sich die Symptome wieder eingestellt hatten und sie wieder eine normale Erektion ohne Missempfindungen erleben konnten.

Eine andere Studie aus dem Jahr 2016 hingegen kam zu dem Schluss, dass das Impotenzrisiko unter Schwimmern, Läufern und Radlern gleich hoch ist und daher kein erhöhtes Risiko aus dem Radfahren abgeleitet werden kann. Die Radfahrer, die am intensivsten trainierten, berichteten über weniger Erektionsprobleme als die Teilnehmer, die weniger hart trainierten. Darüber hinaus beklagten die Radfahrer, die während des Trainings die meiste Zeit (20 Prozent) auf dem Sattel saßen, weniger häufig Taubheitsgefühle als die, die weniger Zeit sitzend auf dem Sessel saßen.

Was sind Erektionsstörungen?

Störungen der Erektion treten üblicherweise nur sehr selten auf. Dass ab und zu keine Erektion entsteht, ist also kein Grund zur Besorgnis. Erst wenn über einen Zeitraum von 6 Monaten hinweg in zwei Drittel der Versuche keine Erektion zustande kommt, sprechen Ärzte von Erektionsstörungen. Gründe für Erektionsstörungen können vielfältig sein. So sind sowohl hormonelle als auch psychische Probleme für Erektionsprobleme verantwortlich. Auch eine Medikamenteneinnahme oder Diabetes mellitus können Erektionsprobleme verursachen.

Die häufigste Ursache für Erektionsstörungen sind Ablagerungen in den Arterien, die die Blutzufuhr in den Penis behindern. Die sogenannte Arteriosklerose wird bedingt durch eine ungesunde, fettreiche Ernährung und unzureichende Bewegung. Meist beginnt Arteriosklerose bereits im Alter von 20 Jahren. Bis sie sich mit Symptomen wie Erektionsstörungen bemerkbar macht, vergehen häufig viele Jahre.

Sitzposition ist entscheidend

Um die Bedeutung von unterschiedlichen Studien etwas abzuschwächen, sprechen Experten auch davon, dass vor allem die Sitzposition auf dem Sattel entscheidend dafür ist, ob Symptome wie Taubheitsgefühle oder Erektionsprobleme auftreten. Taubheitsgefühle betreffen demnach nicht nur Männer, sondern auch Frauen leiden darunter. Angenommen wird, dass die falsche Sitzposition zu diesem Problem führt. Wenn das Körpergewicht nicht gleichmäßig auf beide Pobacken verteilt wird, kann der Damm, also der Bereich zwischen Genital und Anus, abgedrückt werden. In diesem Bereich verlaufen eine Vielzahl von Nerven und Arterien, die den gesamten Bereich mit Blut versorgen und die starken Empfindungen dort möglich machen. Auch die Arterien, die die Schwellkörper während einer Erektion mit Blut füllen, befinden sich am Damm. Eine ungünstige Sitzposition begünstigt das Abdrücken des Damms, was schnell zu den genannten Symptomen führen kann.

Radler, die nach einer Fahrt keinerlei Beschwerden haben, brauchen sich keine Sorgen zu machen. Sobald der Intimbereich taub wird, es Probleme beim Urinieren gibt oder man Schmerzen verspürt, sollte man darauf achten, die Sitzposition beim nächsten Mal anzupassen.

Radfahren schützt vor Erektionsstörungen

Radfahren ist eine beliebte und empfehlenswerte Sportart, um sich auszupowern und seine Leistungsfähigkeit zu erhalten und zu steigern. Jeglicher Sport wirkt sich positiv auf die Durchblutung und damit die Erektionsfähigkeit aus, so dass auf keinen Fall auf Radsport verzichtet werden sollte. Um Übergewicht zu vermeiden und eine gesunde Lebensweise zu unterstützen, eignet sich Radfahren hervorragend.

Wenn trotzdem Erektionsstörungen auftreten

Treten trotz aller Vorsichtsmaßnahmen Erektionsstörungen auf, kann sich eine Therapie mit Potenzmitteln bewähren. Diese sind in Deutschland verschreibungspflichtig und können nur von einem Arzt verschrieben werden. In vielen anderen Ländern sind Potenzmittel nicht rezeptpflichtig, so dass diese inzwischen online in ausländischen Versandapotheken auch ohne Rezept gekauft werden können.

In Deutschland sind vier unterschiedliche Wirkstoffe in Potenzmitteln zugelassen. Die vier Phosphodiesterase-5-Hemmer Sildenafil, Avanafil, Tadalafil und Vardenafil wirken direkt auf die Botenstoffe, die für den Abbau einer Erektion verantwortlich sind. Durch die Blockierung des abbauenden Enzyms Phosphodiesterase kann wirksam die Erektion erhalten werden. Die Wirkdauer der Präparate liegt zwischen 5 und 36 Stunden. Bekannte Potenzmittel sind Viagra und seine Generika wie Sildenafil Hexal oder Sildenafil Ratiopharm, Cialis, Spedra oder Levitra.

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