Impotenz -Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten

Erektionsstörungen sind für die meisten Männer niederschmetternd. Obwohl die Krankheit gerne unter den Tisch gekehrt wird, ist Impotenz eine Volkskrankheit. Bis zu 6 Millionen Männer leiden allein in Deutschland unter Erektionsstörungen, die das Liebesleben häufig vollständig zum Erliegen bringen.

Aber was genau ist Impotenz und wie äußert sie sich? Welche Gründe für Impotenz gibt es? Wie sehen moderne Behandlungsmöglichkeiten aus?

Was ist eine Impotenz und wie häufig tritt sie auf?

Erektionsstörungen, auch Potenzstörungen genannt, stellen Beeinträchtigungen der Erektionsfähigkeit des Gliedes dar. Dabei ist wichtig, dass gelegentlich auftretende Schwierigkeiten beim Erigieren etwas völlig Normales sind und keinerlei Behandlungsbedarf haben. Erst wenn in einem Zeitraum von 6 Monaten etwa zwei Drittel aller Versuche, eine Erektion zu bekommen, scheitern, spricht man von der Diagnose Erektile Dysfunktion oder Erektionsstörungen.

Erektionsstörungen treten häufiger auf, als man denkt. Etwa jeder 10. Mann unter 40 Jahren ist bereits von Erektionsstörungen betroffen. Mit ansteigendem Alter steigt auch das Risiko, an Erektiler Dysfunktion zu erkranken. Im Alter von 60- 69 Jahren leiden etwa ein Drittel aller Männer an Erektionsstörungen. Bei den über 70-jährigen Männern sind es mehr als die Hälfte aller Männer, die Erektionsprobleme haben.

Ursachen für eine Impotenz

Die Auslöser für Erektionsstörungen sind vielfältig. Das feine Zusammenspiel der Hormone im Körper kann durch einige Faktoren aus dem Gleichgewicht gebracht werden, was schnell zu Erektionsstörungen führen kann.

Arteriosklerose

Am häufigsten sind Erektionsstörungen durch die Verstopfung von Blutbahnen bedingt, auch Arteriosklerose genannt. Bei diesem Krankheitsbild lagern sich überflüssige Fett- und Plaquereste, die im Übermaß durch eine ungesunde Ernährung aufgenommen werden, an den Innenwänden der Arterien an und verstopfen so allmählich die Arterien. Die feinen Kapillaren, die die Schwellkörper im Penis mit Blut versorgen, sind davon besonders schnell betroffen. Es kann nicht mehr genügend Blut in den Penis gepumpt werden, um eine Erektion lange genug aufrechtzuerhalten oder sogar vollständig aufzubauen.

Häufig beginnt Arteriosklerose bereits in den 20ern, macht sich aber erst viele Jahre später bemerkbar.

Testosteronmangel

Ein altersbedingt sinkender Hormonspiegel gehört zum natürlichen Alterungsprozess hinzu. Viele ältere Männer haben mit einem niedrigeren Testosteronspiegel keine Probleme, andere verspüren eine verminderte Libido und Erektionsfähigkeit.

Ist der Testosteronspiegel bei jungen Männern erniedrigt, geht man von einer krankhaften Veränderung aus, die behandelt werden sollte. Es wird entweder die Ursache für den erniedrigten Testosteronwert aufgespürt und beseitigt oder man beginnt eine symptomatische Therapie, bei der äußerlich Testosteron zugeführt wird. Nebenwirkungen wie Erektionsstörungen verschwinden meist kurze Zeit nach der richtigen Einstellung der Testosteronwerte.

Bei älteren Männern können gegen Erektionsstörungen, die aufgrund eines normal erniedrigten Testosteronspiegels entstanden sind, Potenzmittel eingenommen werden.

Medikamente

Viele Medikamente, die beispielsweise gegen Bluthochdruck verschrieben werden, führen als Nebenwirkungen Erektionsstörungen auf. Treten Erektionsstörungen zeitnah mit der Einnahme neuer Medikamente auf, sollte immer in Betracht gezogen werden, dass es sich um Nebenwirkungen der Medikamenteneinnahme handelt. In vielen Fällen kann der Arzt dann ein Alternativmedikament empfehlen.

Diabetes mellitus

Eine Diabeteserkrankung führt häufig zu Erektionsstörungen. Viele Patienten leiden viele Jahre unter krankhaft erhöhten Zuckerwerten, bevor eine Diabeteserkrankung festgestellt werden. In dieser Zeit kann es zu gravierenden Gefäß- und Nervenschädigungen kommen, die irreparabel sind. Das Lustempfinden und Erektionsvermögen des Penis können schwer in Mitleidenschaft gezogen werden, so dass eine natürliche Erektion nicht mehr möglich ist.

Psychogene Faktoren

Psychische Erkrankungen und Belastungszustände können ebenfalls Ursache für Erektionsstörungen sein. Burnout, Depressionen, Stress, Leistungsdruck und viele andere Faktoren wirken sich negativ auf die Libido und Erektionsfähigkeit aus. Das allgemeine Wohlbefinden ist ausschlaggebend für die sexuelle Zufriedenheit, so dass eine Gesprächs- oder Verhaltenstherapie, teilweise auch kombiniert mit der Einnahme von Potenzmitteln, schnell zur Besserung führen kann.

Behandlungsmöglichkeiten Impotenz

Am Anfang des Behandlungsweges steht immer eine ausführliche Anamnese durch einen Urologen, der versucht die Ursache für die Erektionsstörungen zu finden. Können keine Auslöser wie Testosteronmangel, psychischen Belastungszuständen oder ähnliches gefunden werden, wird von einer Erektilen Dysfunktion aufgrund einer Arteriosklerose ausgegangen.

Eine gesunde Lebens- und Ernährungsweise stehen für die Behandlung von Erektionsstörungen im Mittelpunkt. Studien zeigen, dass eine fettarme Ernährung auch bestehende Verkalkungen positiv beeinflusst und die Verschlimmerung von Erektionsstörungen wirksam eindämmt. Ausreichend Bewegung und das Halten eines gesunden Körpergewichts wirken sich positiv auf die Erektionsfähigkeit aus.

Nichtsdestotrotz können Erektionsstörungen nicht ohne Potenzmittel behandelt werden. Die eingesetzten Wirkstoffe sind die einzigen zugelassenen Mittel, die Erektionsstörungen sicher und effektiv behandeln können.

Potenzmittel zur Behandlung von Impotez

Heute erhältliche Potenzmittel sind ein Segen für Betroffene. Medikamente wie Viagra, Cialis oder Spedra sind hocheffektiv und risikoarm und werden seit über 20 Jahren von Millionen von Männern verwendet. Die zugelassenen Wirkstoffe gehören alle der Gruppe der Phosphodiesterase-5-Hemmer (PDE-5-Hemmer) an, es gibt vier unterschiedliche PDE-5-Hemmer: Sildenafil, Tadalafil, Avanafil und Vardenafil.

Die Wirkweise der Potenzmittel stellt sich wie folgt dar: Der eingesetzte PDE-5-Hemmer hemmt den Abbau des Enzyms Phosphodiesterase, welches im Körper für den Abbau von Botenstoffen, die die Erektion abbauen, zuständig ist. Durch die Blockierung des Enzyms bleibt die Erektion länger bestehen.

Potenzmittel haben eine Wirkspanne von 5 bis 36 Stunden. In dieser Zeit können mehrere Orgasmen erlebt werden. In Deutschland sind Potenzmittel rezeptpflichtig, so dass sie ausschließlich mit einem gültigen Rezept gekauft werden können, was sowohl online als auch in der Apotheke in der Ecke funktioniert. In vielen anderen Ländern gilt für Potenzmittel keine Rezeptpflicht. Ausländische Online-Apotheken bieten daher Potenzmittel häufig auch ohne Rezept an. Potenzmittel online kaufen ohne Rezept ist in seriösen Online-Apotheken daher kein Problem.

Potenzmittel gegen Impotenz – Nebenwirkungen und Gegenanzeigen

Eine Therapie mit Potenzmitteln gilt als risikoarm und sicher. Trotzdem können zu jeder Zeit Nebenwirkungen auftreten. Zu den häufigsten Nebenwirkungen gehören Kopfschmerzen, Verdauungsprobleme, Rötung des Oberkörpers, vermehrtes Schwitzen, verstopfte Nase, Bluthochdruck und verschwommene Sicht.

Nicht eingenommen werden sollten Potenzmitteln, wenn bereits Alpha-Blocker eingenommen werden. Auch die Einnahme von Nitraten und Molsidomin verbietet die gleichzeitige Einnahme eines Potenzmittelns.